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Modale Mischung aus 3. und 4.Modus

1.Periode

E▫️ accentus finalis.
Incipit ist der Cento E des 3.Modus! Damit ist ausgedrückt (erzwungen), dass der folgende Cento B bereits mit der vollen, endgültigen Aussage des gesamten Textes abschließt.
Das „fa“ als erster Ton Ex-audi“ ist durch ´levare´ in H fixiert. Der Vergleich mit dem Incipit der 3. Periode bestätigt das nachdrücklich: H Gravis und auf dem zweiten Ton ´equaliter´ zum folgenden centotypischen kPes.

B accentus incipiens et finalis Eine Akkumulation sämtlicher CAD-Formeln: Einstieg mit Clivis-Intonation des 1.Modus inc_clv + eines Trc parans trc_par zum Akzent des 1.Wortes hin „oratiónem“, das mit der CAD des Cento C versehen ist. Das 2.Wort „sérvi“ ist mit circulatio besetzt, damit ist Cento D angespielt, beendet mit trc_fin. Das 3.Wort „túi“ schließt mit cad_dt ab, der CAD Formel des Cento B und F!

2.Periode

C accentus finalis

E accentus incipiens et finalis.
Incipit Quart „mi-la“, typisch für Cento 3C „nomi-ni circulatio, colon als nkScaFlex.

3.Periode

E ▫️ accentus finalis. Abermals 3. Modus. 1. und 3. Periode sind die Bittrufe der Kirchenbauer, die 2. Periode nur Erklärung.

C variatio. Sehr frei dem Cento 4C entlang. Man könnte diese interiectio (y) auch als eine Art trivium verstehen. Beginnt mit Aufstieg „fa-la“, die traditio frOc schreibt hier TrcPAR (cf et.: 7533C), die traditio frOr alloq und setzt fort mit Recitation „la“. Der ~Clm ist zur Clv reduziert (Oriscus), die Überleitung zu Cento Ω bildet Clvv.

F accentus finalis. Das INCCAD ist wie bei 4Ω f und 4Ω if die circulatio. Hier allerdings wegen des ungewöhnlichen Einstieges von unten mit „mi-fa“ eingeleitet.

rp_indiv/7299.txt · Zuletzt geändert: 2022/08/25 05:31 von xaverkainzbauer