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ant:0176

IN GR TR AL OF CO xxxxx2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia


0175 ← → 0177

0176 AN Tecum principiumModus 1

0174AN 10188

Tecum princípium / in die → virtútis tuae . 
in splendóribus sanctorum  / ex utero /x ante lucíferum / génui té.

1INC 5Pes (0104 ← → 0211) Auf den Akzent folgen auf „la“ rezitierend vier (!) episemierte Virgen,
„Tecum pri-cípium in di-e → virtútis tuae“. Anschließend treibt ein Porrectus weiter. Was folgt, kann zweifach gedeutet werden: eine
1MED triv (0152 ← → 0211) einakzentig zum re, oder ein
FML supra.
Nun etabliert die Antiphon eine neue Rezitationsebene: „fa“, die mit der
1FML sol-mi-do (0108 ← → 0211) zum „re“ transformiert wird +
~Pct sub

2INC asc (0174 ← → 0185) „ex utero“ wird stark abgefangen durch zwei episemierte Virgen (betont wird: „ex ú-te-ro“) und exspectare.
FML supra oder, wieder doppeldeutig
1MED triv (0152 ← → 0188) levare weist darauf hin, dass der Akzent höher ist als bloß ein Akzentpes aus der Rezitation „fa“ heraus. Elegant ist die Melodielösung für „génui té“ zweiakzentig, der letzte Akzent ist Oxytonon. Wird „génui“ normal vertont, entsteht ein falscher Akzent „genuí“. Wird das „té“ normal vertont, so ist der Akzent „génui“ verloren. Der „Komponist“ löst das Dilemma, indem er bereits „gé-nui“ auf die Finalis setzt, durch Cephalicus davor als Akzent abgesichert und verstärkt, dann aber neuerlich vom „fa“ zum zweiten Akzent „genui “, ebenfalls „re“, absteigt.

  • pagina: 1052, 1071, 1077
  • CantusID: 005127

ant/0176.txt · Zuletzt geändert: 2022/01/06 19:44 von georgwais