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ant:0028

IN GR TR AL OF CO xxxxx2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia


0027 ← → 0030

0028 AN Leva ierusalem oculosModus 1

0026AN 10030

Léva iérusalém / oculos . et vide potentiam regis :
ecce salvátor venit : solvere te a vinculis .

1INC 5Pes (0024 ← → 0031) Die Vertonung von „iérusalém“ ist interessant: Betonung auf der ersten und letzten Silbe. Erste Silbe „si“ mit altius mediocriter festgelegt, dann absinken zur Ebene „sol“ auf der die Endsilbe mit Artikulationstorculus (nkTrc !) belegt ist.
TER de3 clv Ein rascher Schluss, der an die 1FML rever in 1044 erinnert. Es folgt
1TER v.add (0026 ← → 0030). mit sehr starkem Anfangsakzent „et -de“, höchster Akzent bleibt aber „poténtiam“; „régis“ endet nicht auf „fa“ sondern „la“:
Doppelpunkt. 1INC ad4 (5471 ← → 0033) Das inferius am Beginn ist melodisch logisch, sollte aber auch emotional mitbedacht werden. „vénit“ müsste Clivis „fa-mi“ und Tractulus „re“ sein. Das Ende auf „mi“ ist abermals colon. Der Schluss der Antiphon kann nur als
1TER v.add (0026 ← → 0030) verstanden werden. Der Text eignet sich für eine normale Vertonung (siehe norm). Warum hier anders unterlegt wird ist nur aus dem Willen zu erklären, „vinculum“ stärker hervorzuheben (Rufzeichen am Schluss?). Die Einleitung „solvere“ ist wie praetonische Silben des 1INC Clv gebaut (z.B.: 0244). Der Verzicht auf die Clivis, wie sie möglich wäre (siehe fictio= fict), verstärkt den Akzent „solvere “.

ant/0028.txt · Zuletzt geändert: 2022/01/05 16:04 von georgwais