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grad:0242

IN GR TR AL OF CO 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 7️⃣ 8️⃣ AN RP IV alia


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0242 GR Liberasti nosModus 7

0240GR 70245

Liberasti nos domine / ex affligentibus nos * et eos qui nos oderunt / confudisti. 
V. In deo / laudabimur tota die * et nomini tuo / confitebimur in saecula

GR 7 INC
GR 7 MDT
GR 7 NOV
GR 7 TER
Der zweimalige aufsteigende Dreikang ist eine Spolie aus dem Tritus 0201, 0254,0259,0289. Das „cis“ entspricht dem „h“ im 5.Modus.

GV 7 INC
GV 7 MDT
GV 7 NOV
et nomini“ Bv+Y „la“! A hat erweiterten Text „et in nomini“ „sol“ und „la“. Ch unisonisch.

GV 7 TER
Pessbp - Graphie am Schluss (cf.0180 inferius in E): „sol-si-la-fa“ ist offensichtlich die ältere Fassung, nicht zuletzt wegen des tonal falschen „fa“ an Stelle der Finalis des 7.Modus „sol“. Das „fa“ schließt auch selbstverständlicher zum Incipit „Liberasti“: „la“- „do“ an. Für „fa“ spricht von unseren Quellen nur A, allerdings auch die älteren Beneventaner (Bv33, Bv40, Bv35). Warum deshalb der Gipfelton des Pessbp ein si-be-molle sein muss, ist nicht einzusehen. Die erste Quelle auf die sich GrN dafür beruft ist V Mitte 13.Jahrhundert! Die Angst vor dem Tritonus (diabolus in musica), spätestens seit Palestrina theoretisch festgelegt und in der Choralrestitution des 19.Jahrhundert kirchenamtlich sanktioniert, wirkt bis heute nach. Luigi Agustonis Feststellung zum si-be-molle im Tetrardus ist zu bedenken: EIGrCh 1,S.53 „wenn nicht durch Centonisation bedingt (ist das si-be-molle) meist sehr fragwürdig“. Wir singen si-be-durum.

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grad/0242.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/18 19:52 von xaverkainzbauer