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grad:1161

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1161 GR Requiem aeternamModus 2

0282GR 21177

Requiem aeternam / dona eis domine * et lux perpetua / luceat eis. 
V. Convertere anima mea / in requiem tuam      * quia dominus      / benefecit tibi. 
V. Anima eius           / in bonis demorabitur * et semen eorum    / hereditabit terram.
V. In memoria aeterna   / erit iustus          * ab auditione mala / non timebit.

Ein schwieriger Fall. Das Graduale ist in C, E, MR nicht tradiert. Ch unterlegt im 2.Cento den Text anders als die anderen. Die echten Probleme beginnen im Vers, der in drei verschiedenen Texten tradiert wird:
L, Ch, Bv und Zt bringen Ps 24,13 „Anima/e eius/eorum“
A, Y, Mod uns Ang schreiben Ps 111,7 „In memoria aeterna“ und die St.Galler
G342, G339, G374 haben den Psalm 114,7 „Convertere anima mea“.
Die häufigen Auslassungen der Neumierung bei den sattsam bekannten Typus-Melismen verkompliziert die Lage. G374 bringt den ganzen Neumentext, hat allerdings bei „quia“ im Cento 2+GV Nov eine für uns nicht geklärte Variante. Unser Ergebnis beruht auf G339, neumiert mit G374 (Ausnahme 2+GV Nov).

GR 2 INC zweiakzentig, erster Akzent wichtig.
GR 2 MDT
GR 2 NOV Die Silbe „per--tua“ 7stufig Clvsppflxspp wird in den drei St.Galler Quellen zu diesem Graduale unterschiedlich vertont in G342 ist die Pesgraphie der letzten beiden Töne kurrent, in G374 nicht kurrent, in G339 ausgelassen. Wir standartisieren die Stelle.
GR 2 TER

GV 2 INC
GV 2 MDT
GV 2 NOV
GV 2 TER

grad/1161.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/17 20:32 (Externe Bearbeitung)