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grad:0317

IN GR TR AL OF CO 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ AN RP IV alia


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0317 AL De profundisModus 7c

0310aAL 70331
0310aAL 7c1800

V. De profundis clamavi / ad te domine * domine exaudi  📎 vocem meam.

Im Sextuplex erscheint dieses Alleluia nur in C und K. Es muss daher vor 850 entstanden sein, nicht jedoch vor 800, da es R nicht kennt. Eine reife musikalische Komposition aus dem Ende der Karolingerzeit (753 - 840/70) mit sehr langem Jubilus.

Nur drei Elemente machen dieses Stück aus:
• Ein Incipit, das mit Torculus resupinus den Tonraum des 7.Modus eröffnet, das Wort „alleluia“ liegt darauf. Ebenso werden damit die Textanfänge der beiden Verszeilen versehen. Ein
• Melisma 14tönig/stufig, das zweimal wiederholt wird „do zum re“, bei der zweiten Wiederholung wird es verkürzt und zum „la“ geführt. Ein weiteres
• Melisma 9tönig/stufig, das bei der Wiederholung in die klassische Schlussformel des 7.Modus geführt wird.
bisher unvertont bleiben nur die Texte: „…clamavi ad te domine“ und „exaudi“.

  • pagina: 137v

grad/0317.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/18 20:03 von xaverkainzbauer