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ant:0028

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georgwais
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xaverkainzbauer
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-**[[cento_an:​pr1_inc#​inc_5pes|1INC 5Pes]]** Die Vertonung von "​iérusalém"​ ist interessant:​ Betonung auf der ersten und letzten Silbe. Erste Silbe "​si"​ mit [[neumen:​litterae|altius mediocriter]] festgelegt, dann absinken zur Ebene "​sol"​ auf der die Endsilbe mit [[neumen:​litterae|Artikulationstorculus]] (nkTrc !) belegt ist.+**[[cento_an:​pr1_inc#​inc_5pes|1INC 5Pes]]** ​([[0024]] ← → [[0075]]) ​Die Vertonung von "​iérusalém"​ ist interessant:​ Betonung auf der ersten und letzten Silbe. Erste Silbe "​si"​ mit [[neumen:​litterae|altius mediocriter]] festgelegt, dann absinken zur Ebene "​sol"​ auf der die Endsilbe mit [[neumen:​litterae|Artikulationstorculus]] (nkTrc !) belegt ist.
  
 **[[cento_an:​pr1_ter#​ter_de3_clv|TER de3 clv]]** Ein rascher Schluss, der an die [[cento_an:​pr1_fml#​fml_rever|1FML rever]] in [[ant:​1044]] erinnert. Es folgt **[[cento_an:​pr1_ter#​ter_de3_clv|TER de3 clv]]** Ein rascher Schluss, der an die [[cento_an:​pr1_fml#​fml_rever|1FML rever]] in [[ant:​1044]] erinnert. Es folgt
  
-1BIN triv mit sehr starkem Anfangsakzent "et **ví**-de",​ höchster Akzent bleibt aber "​poténtiam";​ "​régis"​ endet nicht auf "​fa"​ sondern "​la":​ Doppelpunkt.+**[[cento_an:​pr1_med#​med_triv|1MED ​triv]]** ([[0026]] ← → [[0030]]). ​mit sehr starkem Anfangsakzent "et **ví**-de",​ höchster Akzent bleibt aber "​poténtiam";​ "​régis"​ endet nicht auf "​fa"​ sondern "​la":​ Doppelpunkt.
  
  
  
-**[[cento_an:​pr1_inc#​inc_ad4|1INC ad4]]** ([[ant:xxxx]] ← → [[ant:0033]]) Das [[neumen:​litterae|inferius]] am Beginn ist melodisch logisch, sollte aber auch emotional mitbedacht werden. "​vénit"​ müsste Clivis "​fa-mi"​ und Tractulus "​re"​ sein. Das Ende auf "​mi"​ ist abermals Doppelpunkt. Der Schluss der Antiphon kann nur als+**[[cento_an:​pr1_inc#​inc_ad4|1INC ad4]]** ([[xxxx]] ← → [[0033]]) Das [[neumen:​litterae|inferius]] am Beginn ist melodisch logisch, sollte aber auch emotional mitbedacht werden. "​vénit"​ müsste Clivis "​fa-mi"​ und Tractulus "​re"​ sein. Das Ende auf "​mi"​ ist abermals Doppelpunkt. Der Schluss der Antiphon kann nur als
  
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-**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_verb.add|1TER verb.add]]** verstanden werden. Der Text eignet sich für eine normale Vertonung (siehe //norm//). Warum hier anders unterlegt wird ist nur aus dem Willen zu erklären, "​vinculum"​ stärker hervorzuheben (Rufzeichen am Schluss?). Die Einleitung "​solvere"​ ist wie praetonische Silben des 1INC Clv gebaut (z.B.: [[ant:​0244]]). Der Verzicht auf die Clivis, wie sie möglich wäre (siehe fictio= //fict//), verstärkt den Akzent "​solvere **té**"​.+**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_verb.add|1TER verb.add]]** ​([[0026]] ← → [[0030]]) ​verstanden werden. Der Text eignet sich für eine normale Vertonung (siehe //norm//). Warum hier anders unterlegt wird ist nur aus dem Willen zu erklären, "​vinculum"​ stärker hervorzuheben (Rufzeichen am Schluss?). Die Einleitung "​solvere"​ ist wie praetonische Silben des 1INC Clv gebaut (z.B.: [[ant:​0244]]). Der Verzicht auf die Clivis, wie sie möglich wäre (siehe fictio= //fict//), verstärkt den Akzent "​solvere **té**"​.
  
  
ant/0028.1572106062.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/10/26 16:07 von georgwais