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rp_indiv:7600

7600

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Ein Responsorium dessen 3 Perioden alle mit Cent A beginnen. Jede Periode ist ein in sich geschlossener Satz.

1.Periode

A accentus incipiens.

a

B

„et noc-tes“ Nur Lc schreibt das Quilisma als Ton. Ka setzt es unisonisch zum tiefen Ton „la“ dazu „damit kein Iota und Strichlein verloren geht“. Aber die Silbe bleibt ein Porrectus, eine 3Stufen-Neume „do-la-do“.
„et noc-tes Pressus: der Oriscus wird in Wc, Lc, Bv2, Mc nicht als eigener Ton übertragen. Vor allem hat MR keinen Pressus.
„a-perti Circulatio auf zwei Silben verteilt. Das si-be-molle in Fo, Ka + Wm ist nicht sehr glaubwürdig (Circulatio mit Halbton !) aber verständlich als Vorwegnahme des si-me-molle in der Einleitung zur CAD mega auf „sunt“.
Der anlautende Durchgangston ist in MR als initio deblis zu lesen, Tol+Bv haben ihn nicht.

2.Periode

A

A

3.Periode

C

„in-gres-si“ Obwohl MR + H zweifelsfrei drei Töne schreiben, sieht die Stelle für Lc + Ka sehr nach Pressus aus, sie lassen daher ein „do“ aus. Bvv + T1 schreiben tatsächlich ein Quilisma ohne „fundamentum in do“.

„in arcam Unterschiedliche Tradition frOc (MR) - frOr (H). Bv + Lc folgen MR, während das Quilisma (Terzaufstieg) nur möglich ist, wenn vorher die Clivis eine Quart nach unten geht, wie Tol. Wc, Fo + Wm reduzieren die Neume zu einem bloßen Sekund-nicht-Ereignis. Ka folgt ebenfalls MR„ (!), rettet aber den QuilismaTon durch Verdopplung des 2.Tons „la“.

A

fo-ris„ Wie auch bei „vitae“ und „dies“ schreibt keine Handschrift das Quilisma als Ton. Alle wissen, diese CAD-Formel beginnt mit deinem Sprung „la-do“.

F

hos-tium„ Der Abstieg vom „do“ hat in MR nur 3 Töne; cf. Wc + Lc.

rp_indiv/7600.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/28 14:55 von xaverkainzbauer