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Das Stück besteht eigentlich aus zwei Responsorien: einem zweiperiodischen 1.Teil A-B-C-F und einer großen 3.Periode E-C-E-F.

1.Periode

A accentus finalis.

B accentus incipiens et finalis.
-reliquerunt . Der TrcFIN macht „de-“ zum eigenen abgeschlossenen Wort (Hauptakzent).

2.Periode

C non typos, prae-valuerunt“ Der Oriscus wird in Bv, Ka, Wm und vor allem in T1 nicht als eigener Ton gelesen. Bleibt die Bedeutung als 'sursum': der folgende Ton ist tiefer.

F variatio, altus. CAD dt eine Quint höher. Der Cento wiederholt in gewisser Weise Cento C. Das Höhersetzen kann durchaus als Doppelpunkt verstanden werden.

3.Periode

E accentus incipiens, variatio. Die CAD-Formel PorSbpRes ist eine Quart höher gesetzt als üblich. Die Hochspannung der vorherigen Periode (eine Quint höher) wird nur schrittweise abgebaut. Das Tiefersetzen des PorSbpRes fordert, um die Intervalle beizubehalten, ein si-be-molle.

c▫️ variatio von 4C, die dreimal im 3. Modus vorkommt cf.: 7688 C1 + C2. Gemeinsam ist auch das Incipit über die Töne sol - la - do.

E accentus incipiens et finalis.
plá-ga“ centotypischer Aufstieg „mi-la“ mit über die Norm hinausgehendem zusätztlichen AkzentPes „la-si“ auf dem Wort „plága“, dazu ein weiterer in diesem Cento unüblicher Akzent (nkPes „la-do“) „crudéli“.
„per-cuti-ens“ ♦️ führt der PesSpp zu „la“ (Gf, Tol, Bv2) oder doch nur zum „mi“ (X, Lc,Zw). Entscheidend ist die folgende Silbe. in H Tractulus (= mi), in MR Virga (= fa). Der Absprung „la-mi“ wäre, wenn auch denkbar, so doch ungewöhnlich.

F accentus incipiens et finalis. „a--to potabat


Das IncipitBewegung des Tetrardus plagalis den Centones C1 - F1 - C2 gemeinsam.
Der IncipitTonraum des 3.Modus „ mi - sol - la - si - do“ Klingt in C3, A1 aber auch C1 und E an.
F2 verbindet die Tonräume des 3. und 8. Modus.

rp_indiv/7540.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/14 08:33 von xaverkainzbauer