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Die Versetzung des Schlüsssels nach der Stelle „Iste sanctus“ erspart bei „impiorum non“ zwei Hilfslinien oben und vor allem ein andauerndes si-be-molle (sa). Allerdings nimmt man dafür in der 2.Periode ein „fis“ in Kauf („impi-o-rum“, „non ti-mu-it“).
Die Responsorien des 5. Modus sind anfangs und am Schluss tonal vom fa-Dreiklang (mit „si“) geprägt, im Mittelteil aber dem Tetrachord verpflichtet wie der 6.Modus ( „fa-sa“ ) und der 8.Modus (dort transponiert nach „sol-do“ ). Der Schluss bewegt sich grundsätzlich chromatisch von „do“ über „si“ und „sa“ zur Terminatio „fa“ (cf.: Fo2, Wm „firmam petram“). Diese Chromatik wird aber in den späteren Quellen sehr oft zum durchgehenden „sa“ eingeebnet (cf.: Wc „firmam petram“).

1.Periode

A

B

2.Periode

C

D

3.Periode

E

F

T1+2, Bv + Lc schreiben keine Vorzeichen, sie setzen das Wissen um die Halbtöne voraus.Fo2 + Wm wissen um die Chromatik im SchlussCento des 5. Modus und lassen auf das „si“ „fir-mam“ recht unmittelbar das „sa“ „petram folgen. In Wc ist das eingeebnet „firmam petram“ alles „sa“.

rp_indiv/7431.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/23 05:11 von xaverkainzbauer