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rp_indiv:7370

7370

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H - B - Problem:
Für das ganze Responsorium si-be-molle vorzuschreiben, wie das NR das tut, widerspricht der Quellenlage in Wc, Fo, Lc, Wm, die alle erst bei „ie-ru-salem“ das „b“ vorschreiben. Damit öffnet sich die Frage, woher kann man nur nach H feststellen, wann „b“ und wann „h“ zu lesen ist. Der Strophicus ist immer Ténor, daher ist das „si“ in „ierusalem“ ein si-be-molle. Die gleiche Funktion hat der Oriscus bei „ve-nit lux tu-a“ Nur Fo notiert hier „b“, die do-Revision in Ka spricht das Gegenteil.
Die CAD 8C hat als Gipfelton immer „do“ („fa“) damit kadenziert Cento D „sa-fa“. Die Pes-quassus-Graphie „do-mini“ unterstützt das. Im Cento E ist wieder das „si“ schlagend, Pressus auf „do“ , Cento F nutzt wieder das „sa“ im Kontext der Terminatio. Der Oriscus spielt eine nicht unwesentliche Rolle bei der Festlegung der Halbtonschritte.

1.Periode

A

„il-lu-minare 2“ Die Virga ist etwas befremdlich.

B

2.Periode

C

„venit lux“ zitiert GR 5* a.e.: „Diffusa est gratia“ 0194 „iustitiam“. Cento D + E zitieren abermals.

D


1.Periode

A

B

2.Periode

C

D

3.Periode

E

F

rp_indiv/7370.txt · Zuletzt geändert: 2022/04/09 15:33 von xaverkainzbauer