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rp_indiv:7361

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Die Auswahl der Centones spiegelt genau die Struktur des Textes und die Wertigkeit seiner Teile wieder.
Die 1. Periode ist eine in sich geschlossene Feststellung.
Sowohl die 2. Periode, als auch die 3. Periode könnten für sich allein die Ergänzung und Anschluss zur 1. Periode sein.
Daher beide Male C und F.

1. Periode

A variatio. Ungewöhnlich ist im Cento A die CAD PrsR (= Cadenz Pressus resupinus).

B accentus finalis. Zwei Trc und ein PesSbp, dazu noch der nkPor zur Terz schmücken die Anrede der Jungfrau aus.

2. Periode

C accentus incipiens et finalis
ex pro-genie“ Sowohl die Positionierung der Virgae in H, als auch die Folge Clv – Pes in MR sprechen für die Töne „mi fa“.

y interiectio.
Beinahe ein nullum: Recitation „la“, die CAD-Formel entspricht RP3 C if, wenn auch eine Terz höher.

B accentus finalis.

3. Periode

C accentus incipiens et finalis

F accentus finalis.
lu-cem“ Die Positionierung der Virga in H könnte für „si do“ sprechen, so T2. In T1 wurde radiert. In Ka kann das „si“ auch als Vermeidung einer Tonwiederholung verstanden werden. Bleibt die emotionale und damit theologische Deutung der Stelle übrig: „cuius vita gloriosa lu-cem dedit saeculo“. Ist Maria als Licht unserer Zeit ein Schimmer am Horizont („si“) oder strahlt sie in unserer Gegenwart auf („do“)?

rp_indiv/7361.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/15 09:03 von xaverkainzbauer