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gradual:tonoi_hist

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gradual:tonoi_hist [2021/01/23 13:57]
georgwais
gradual:tonoi_hist [2022/05/01 12:19] (aktuell)
georgwais
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 ▪️ historisch<fc #ffffff>x</fc> ▪️ historisch<fc #ffffff>x</fc>
 [[gradual:tonoi_ps-inc|▫️]] <fc #555555>Incipits</fc> [[gradual:tonoi_ps-inc|▫️]] <fc #555555>Incipits</fc>
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 ====== Tonoi historisch ====== ====== Tonoi historisch ======
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-Grundsätzlich macht der 1. Psalmton vor allem in den beneventanischen und st.galler Traditionen einen unwandelbaren Eindruck. Sie kennen fast keine Differentiae. Die Differenzierungen sind offensichtlich eine spätere Entwicklung. Trotzdem beginnen sie schon in den frühen Handschriften Benevents: Wenn der Introitus hoch mit "la" beginnt, wird der Finaliston "re" liqueszent zum "fa"  hochgezogen. (Bv40 [[grad:0139]], [[grad:0144]], Bv33 [[grad:0101]], [[grad:0143]], Bv35 [[grad:0139]]). Die eigentliche Entfaltung der Differentiae beginnt mit den Aquitaniern.+Grundsätzlich macht der 1. Psalmton vor allem in den beneventanischen und StGaller Traditionen einen unwandelbaren Eindruck. Sie kennen fast keine Differentiae. Die Differenzierungen sind offensichtlich eine spätere Entwicklung. Trotzdem beginnen sie schon in den frühen Handschriften Benevents: Wenn der Introitus hoch mit "la" beginnt, wird der Finaliston "re" liqueszent zum "fa" hochgezogen. (Bv40 [[grad:0139]], [[grad:0144]], Bv33 [[grad:0101]], [[grad:0143]], Bv35 [[grad:0139]]). Die eigentliche Entfaltung der Differentiae beginnt mit den Aquitaniern.
  
-Y kennt sechs unterschiedliche Endungen von denen A vier ebenfalls verwendet (Normalfall zum "re", zum "la", zum "mi", ein zweites Mal zum "la" diesmal unter Beibehaltung der Tristropha. Die Differentiae zum "fa" und zum "sol" übernimmt A nicht. Mod verwendet außer dem Normalfall noch zum "la" und zum "mi", Ang zusätzlich nur zum "la". Alle diese Differentiae werden ziemlich häufig angewendet. Die beiden Ausnahmefälle in denen E die Differenz zum "mi" bringt,([[grad:0064]], [[grad:0152]]), leiten zur klassischen Quintintonation des IN des 1.Modus über. Das "mi" wäre der erste Ton bei drei prätonischen Silben (cf.[[grad:0057]]). Solesmes führt diese Differenz zum "fa", was in keiner Handschrift belegt ist.+Y kennt sechs unterschiedliche Endungenvon denen A vier ebenfalls verwendetNormalfall zum "re", zum "la", zum "mi", ein zweites Mal zum "la" diesmal unter Beibehaltung der Tristropha. Die Differentiae zum "fa" und zum "sol" übernimmt A nicht. Mod verwendet außer dem Normalfall noch zum "la" und zum "mi", Ang zusätzlich nur zum "la". Alle diese Differentiae werden ziemlich häufig angewendet. Die beiden Ausnahmefällein denen E die Differenz zum "mi" bringt ([[grad:0064]], [[grad:0152]]), leiten zur klassischen QuintIntonation des IN des 1. Modus über. Das "mi" wäre der erste Ton bei drei praetonischen Silben (cf. [[grad:0057]]). Solesmes führt diese Differenz zum "fa", was in keiner Handschrift belegt ist.
  
-Der für A und Y typische überbordende Variantenreichtum wird noch verstärkt durch drei Schlusstonmelismen in Y ([[grad:0019]], [[grad:0050]], [[grad:1240]]) von denen eines in A ( ebenfalls [[grad:0019]]) verkürzt verwendet wird. Bezüge zu den AL des 1.Modus sind nicht zu übersehen.+Der für A und Y typische überbordende Variantenreichtum wird noch verstärkt durch drei Schlusstonmelismen in Y ([[grad:0019]], [[grad:0050]], [[grad:1240]]) von denen eines in A (ebenfalls [[grad:0019]]) verkürzt verwendet wird. Bezüge zu den AL des 1. Modus sind nicht zu übersehen.
  
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 ===== 2. Ton ===== ===== 2. Ton =====
  
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 ===== 3. Ton ===== ===== 3. Ton =====
  
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 ===== 4. Ton ===== ===== 4. Ton =====
  
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 ===== 6. Ton ===== ===== 6. Ton =====
  
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 ===== 7. Ton ===== ===== 7. Ton =====
  
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 ===== 8. Ton ===== ===== 8. Ton =====
gradual/tonoi_hist.1611410276.txt.gz · Zuletzt geändert: 2021/01/23 13:57 von georgwais