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ant:0816

IN GR TR AL OF CO xxxxx2️⃣ 3️⃣ 4️⃣ 5️⃣ 6️⃣ 7️⃣ 8️⃣ xxxxx AN RP IV alia


0815 ← → 0817

0816 AN Domine si hic fuissesModus 1

0815AN 10818

Domine ! si hic fu ↔ isses lazarus non esset mortuus .
ecce iam / foetet / quadridua ↔ nus in monumento.

1FML alloq (0815 ← → 0835)
1MDT (0812 ← → 0834)
sehr kurz („si hic fuisses tres dies ante…“), könnte normal weitergehen, kippt aber sofort in eine erweiterte
1TER de5 (0815 ← → 0827) +
1FML la-fa-re und Torculus auf der Endsilbe „fuíss-es“ und der Akzentsilbe „mór-tuus“. Die Antiphon setzt neu an mit
1MED nov Der Text würde ausreichen für den Cento, aber der „Komponist“ zieht auf dem Oxytonon „iam“ vier Töne zusammen, um mit einem Pes subpunctis die theologische Bedeutungsschwere auszudrücken und die Melodie zum „re“ führen zu können. Hier setzt er eine
1FML retard (0777 ← → 1086) hin.

(Gespräch Oktober 2015 mit einem Reisebegleiter im moldawischen Kloster Voronet : X „Zu allen diesen Bildern hat der gregorianische Choral entsprechende Antiphonen. Zum Beispiel zu Lazarus“. Ich singe die CO „Videns dominus flentes“ vor und erkläre: „schon vier Tage tot meint, er ist schon verfault. Der Wiener würde sagen: „er miarchtld scho“. Der Begleiter antwortete: „Der Wiener würde sagen: er miarchtl scho ziemlich.“ Dieses „ziemlich“ steckt im „iam“. Daher auch auf diesem Wort / dieser Silbe ein Pes subpunctis: Einer, der schon „miarchtld“ ist nicht nur scheintot).

1INC Clv- (0719 ← → 0845)
1TER de5 (0815 ← → 0827) „quadridua-nus“ Torculus auf der Endsilbe.

ant/0816.txt · Zuletzt geändert: 2022/01/09 14:56 von georgwais