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ant:0018

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xaverkainzbauer
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xaverkainzbauer
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   Antequam convenirent c→/ inventa est maria /    Antequam convenirent c→/ inventa est maria / 
   habens in utero / de spiritu ↔ sancto alleluia.   habens in utero / de spiritu ↔ sancto alleluia.
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 **[[cento_an:​pr1_med#​med_neo|1MED nov]]** Zweimal zeigt die \\ **[[cento_an:​pr1_med#​med_neo|1MED nov]]** Zweimal zeigt die \\
-[[neumen:​oriscus:​~vrg_mut|~Vrg mut]] ([[xxxx]] ← → [[0045]]) (Virga strata mutans) den Anfang des nächsten Cento an: "//​ha//​-bens in ute-//ro// de spiritu sancto"​.+[[neumen:​oriscus:​vrg#vrg_mut|~Vrg mut]] ([[xxxx]] ← → [[0045]]) (Virga strata mutans) den Anfang des nächsten Cento an: "//​ha//​-bens in ute-//ro// de spiritu sancto"​.
 Die übliche Deutung der Virga strata als Halbton-Pes oder doppelter, längerer Ton ist hier widerlegt: Keine Handschrift schreibt anders als einen gewöhnlichen Einzelton. ​ Die übliche Deutung der Virga strata als Halbton-Pes oder doppelter, längerer Ton ist hier widerlegt: Keine Handschrift schreibt anders als einen gewöhnlichen Einzelton. ​
  
  
  
-**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_de3|1TER de3]]** verwandelt sich in+**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_de3|1TER de3]]** ​([[0016]] ← → [[0049]]) ​verwandelt sich in
  
-**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_verb.add|1TER ​verb.add]]** Das nachgestellte "​alleluia"​ fordert das ein.+**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_v.add|1TER ​v.add]]** Das nachgestellte "​alleluia"​ fordert das ein.
  
 Auch zum [[neumen:​quilisma|Quilisma]] ist diese Antiphon aufschlussreich. Zweimal schreibt MR Quilisma, wo H einen leeren Terzpes schreibt. H hat die Eigenschaft,​ eine Neume bei ihrem ersten Erscheinen genau zu beschreiben,​ bei späteren Wiederholungen diese Kenntnis aber vorauszusetzen. Der Cento 1INC Clv mit Terzpes (Paroxytonon) kommt hier bereits zum zweiten Mal vor. Beim ersten Mal (0014) schreibt H das Quilisma. In  Auch zum [[neumen:​quilisma|Quilisma]] ist diese Antiphon aufschlussreich. Zweimal schreibt MR Quilisma, wo H einen leeren Terzpes schreibt. H hat die Eigenschaft,​ eine Neume bei ihrem ersten Erscheinen genau zu beschreiben,​ bei späteren Wiederholungen diese Kenntnis aber vorauszusetzen. Der Cento 1INC Clv mit Terzpes (Paroxytonon) kommt hier bereits zum zweiten Mal vor. Beim ersten Mal (0014) schreibt H das Quilisma. In 
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 **[[cento_an:​pr1_ter#​ter_de3|1TER de3]]** kippt aber dann um in  **[[cento_an:​pr1_ter#​ter_de3|1TER de3]]** kippt aber dann um in 
  
-**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_verb.add|1TER ​verb.add]]**. Das hinzugefügte Wort ist, wie meist, das "​alleluia"​. An der 1TER verb.add sind unterschiedliche Dosierungen abzulesen. Während Lc die Normalform bringt – drei Clives lassen den Sprachfluss ruhig und stetig zum Ende fließen –, reduziert H die erste Clivis zum Cephalicus, staut und betont somit das Wort "​sáncto"​. Codex T2 verstärkt den Stau, indem er auch die zweite Clivis reduziert, es bleibt nur das "​do"​ über.+**[[cento_an:​pr1_ter#​ter_v.add|1TER ​v.add]]** ​([[0016]] ← → [[0024]]). Das hinzugefügte Wort ist, wie meist, das "​alleluia"​. An der 1TER verb.add sind unterschiedliche Dosierungen abzulesen. Während Lc die Normalform bringt – drei Clives lassen den Sprachfluss ruhig und stetig zum Ende fließen –, reduziert H die erste Clivis zum Cephalicus, staut und betont somit das Wort "​sáncto"​. Codex T2 verstärkt den Stau, indem er auch die zweite Clivis reduziert, es bleibt nur das "​do"​ über.
  
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ant/0018.1573392894.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/11/10 13:34 von xaverkainzbauer