Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


ant:0008

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
ant:0008 [2019/12/04 15:29]
xaverkainzbauer
ant:0008 [2020/01/05 19:18] (aktuell)
xaverkainzbauer
Zeile 19: Zeile 19:
 Erstes Erscheinen dieses Typos. Der Melodieverlauf = die Textstruktur ist normal. Erstes Erscheinen dieses Typos. Der Melodieverlauf = die Textstruktur ist normal.
  
-**[[cento_an:​prq_typos#​qinc|QINC]]** ​2 akzentig ​PO-PPO. ​Die\\ +**[[cento_an:​prq_typos#​qinc|QINC]]** ​2akz PO-PPO.\\ 
-[[neumen:​oriscus:​vrg#​vrg_mut|~Vrg mut]] ([[0007]] ← → [[0010]]) zeigt Q TYPOS (Protus zur Quart) den Übergang zum Cento QMDT an, wenn der //nicht// unsonisch anschließt! Keine Handschrift schreibt hier zwei Töne, man könnte die Oriscusgraphie in Bv1 allerdings als Tonwiederholung missverstehen. Mz hat eine Virga strata-Graphie ähnlich H.\\ +[[neumen:​oriscus:​vrg#​vrg_mut|~Vrg mut]] ([[0007]] ← → [[0010]]) zeigt im Q TYPOS (Protus zur Quart) den Übergang zum Cento QMDT an, wenn dieser ​//nicht// unsonisch anschließt! Keine Handschrift schreibt hier zwei Töne, man könnte die Oriscusgraphie in Bv1 allerdings als Tonwiederholung missverstehen. Mz hat eine Virga strata-Graphie ähnlich H.\\ 
-**[[cento_an:​prq_typos#​qmdt|QMDT]]** ​ Die Clivis auf "​prophe-//​ta//" ​ enttont den Akzent "//​mág//​-nus"​. ​Das **statim** (abrunden, dann sofort weiter) gliedert am Übergang zu\\ +**[[cento_an:​prq_typos#​qmdt|QMDT]]** ​ Die Clivis auf "​prophe-//​ta//" ​ enttont den Akzent "//​mág//​-nus"​.\\  
-**[[cento_an:​prq_typos#​qnov|QNOV]]** \\+[[neumen:​litterae#​c_st_x|statim]] (abrunden, dann sofort weiter) gliedert am Übergang zu\\ 
 +**[[cento_an:​prq_typos#​qnov|QNOV]]** ​([[5313]] ← → [[0013]])\\
 **[[cento_an:​prq_typos#​q_ter|QTER]]** Die Frage nach dem "si / sa". Die älteren Handschriften geben keine Auskunft dazu, diejenigen die si/sa notieren (Wc, Lc, Ka), sind so jung, dass sie zur ursprünglichen Tonalität keine Aussage machen können. Sie schreiben prakisch immer "​sa"​ (Protus transpositus). Vor der Jahrtausendwende war dieser Typos aber, wie heute, ein Protus von der Quart und damit mit "​si"​ zu notieren. Vielleicht ist Zw ein Hinweis: die Zisterzienser deuten diese Antiphonen zum 7. Modus um. Damit ist "​si"​ festgeschrieben. **[[cento_an:​prq_typos#​q_ter|QTER]]** Die Frage nach dem "si / sa". Die älteren Handschriften geben keine Auskunft dazu, diejenigen die si/sa notieren (Wc, Lc, Ka), sind so jung, dass sie zur ursprünglichen Tonalität keine Aussage machen können. Sie schreiben prakisch immer "​sa"​ (Protus transpositus). Vor der Jahrtausendwende war dieser Typos aber, wie heute, ein Protus von der Quart und damit mit "​si"​ zu notieren. Vielleicht ist Zw ein Hinweis: die Zisterzienser deuten diese Antiphonen zum 7. Modus um. Damit ist "​si"​ festgeschrieben.
  
ant/0008.1575473399.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/12/04 15:29 von xaverkainzbauer